Situationship, Mingle, FWB: Das Lexikon des lockeren Datings

Situationship, Mingle, FWB: Das Lexikon des lockeren Datings

„Was seid ihr eigentlich?" - „Schwer zu sagen." Wenn du diesen Dialog kennst, bist du hier richtig. Wer nach der Situationship-Bedeutung googelt, steckt meist schon mittendrin - in einer Situationship oder einem der vielen anderen Modelle zwischen Single und fester Beziehung. Dieses Lexikon sortiert die wichtigsten Begriffe, damit du weißt, wovon dein Gegenüber redet und was du selbst gerade lebst.

Warum das unverbindliche Dating eigene Begriffe braucht

Solange es nur „single" und „vergeben" gab, war die Welt einfach - und ziemlich unehrlich. Zwischen diesen Polen liegt heute ein ganzes Spektrum an Formaten, und jedes hat eigene Spielregeln. Wer sie benennen kann, kann sie auch verhandeln. Wichtig: Hier geht es um Beziehungsmodelle, nicht um Dating-Taktiken wie Benching oder Breadcrumbing - die findest du im allgemeinen Dating-Lexikon.

Situationship: Mehr als Dating, weniger als Beziehung

Ihr trefft euch regelmäßig, schreibt täglich, kennt die Lieblingspizza des anderen - aber es gibt kein Label, keine gemeinsamen Pläne und keine Antwort auf die Statusfrage. Die Situationship-Bedeutung steckt schon im Namen: eine Situation, kein Status. Das kann für beide wunderbar funktionieren, monatelang. Schwierig wird es erst, wenn einer von euch heimlich mehr will und es nicht sagt.

Mingle, FWB und Freundschaft Plus im Vergleich

Mingle ist die Mischung aus „mixed" und „single": offiziell solo, aber es läuft da was. FWB - friends with benefits - startet aus einer Freundschaft, zu der körperliche Nähe hinzukommt. Freundschaft Plus ist schlicht die deutsche Version davon. Der Unterschied liegt in der Basis: Beim Mingle kennt man sich oft erst kurz, bei FWB war die Freundschaft zuerst da. Gerade deshalb braucht dieses Modell klare Absprachen - wie das gelingt, liest du in unseren Freundschaft-Plus-Regeln.

Weitere Begriffe aus Profilen und Chats

In Profilen tauchen noch mehr Kürzel auf. ONS steht für One-Night-Stand, aus dem manchmal ein „Ongoing" wird - man sieht sich wieder, ohne mehr daraus zu machen. Eine Affäre läuft heimlich neben etwas Bestehendem, ein Fling ist die kurze Sommergeschichte mit eingebautem Ablaufdatum. Und „offen für alles" heißt in der Praxis: Frag lieber nach, was gemeint ist. Genau das lohnt sich vor jedem Treffen.

So findest du heraus, welches Modell du gerade lebst

Drei Fragen bringen Klarheit. Erstens: Plant ihr über das nächste Treffen hinaus? Wenn ja, seid ihr weiter, als du denkst. Zweitens: Kennen deine Freunde die Person? Sichtbarkeit ist ein Beziehungssignal. Drittens: Wie fühlt es sich an, wenn drei Tage keine Nachricht kommt? Gelassenheit spricht für ein lockeres Modell, Unruhe für stille Erwartungen. Deine Antworten musst du niemandem vorlegen - aber dir selbst solltest du sie ehrlich geben.

Bereit für echte Kontakte? Casual Dating wartet auf dich. Jetzt entdecken

Mehr aus dieser Kategorie

Wie funktioniert Casual Dating? Der ehrliche Einsteiger-GuideLocker bleiben: 8 Regeln für Casual Dating ohne DramaSicher und diskret: Privatsphäre bei lockeren Dates schützen

← Zurück zum Ratgeber